Ausbildung von Gesundheitshelfern in Isingiro, Uganda

Karten Afrika - Uganda - Isingiro

Situationsanalyse:

  1. Schlechte Ausstattung der Gesundheitseinrichtungen (Mangel an Geräten, Elektrizität, Wasser und Medikamenten)
  2. Zu wenig und nicht ausreichend geschultes Gesundheitspersonal: Unzureichende Informationen zu Gesundheitsthemen für die Bevölkerung
  3. Die durchschnittliche Distanz zwischen Wohnort und Gesundheitseinrichtungen beträgt 5-8km. Eine hohe Zahl der Menschen hat nicht genügend Einkommen um sich den Transport bis zur nächsten Krankenstation/Apotheke leisten zu können

Resultat: Schlechte gesundheitliche Lage und niedrige Lebenserwartung (Durchschnitt in Uganda: 59 Jahre)[1]

Projektziel:

  1. Verbesserung der Gesundheitsversorgung für 23.233 Menschen durch Schulungen von Dorfgesundheitshelfern im Distrikt Isingiro, Uganda

Nutrition training

Projektmission:

  1. Schulung von Gesundheitshelfern
    • In der Bestellung, Lagerung und Distribution von Medikamenten
    • In der Überweisung an Gesundheitseinrichtungen
    • In Vorsorgemaßnahmen, wie zum Beispiel:
      • Malaria (z.B. Nutzung von Moskitonetzen)
      • HIV/AIDS (z.B. Nutzung von Verhütungsmitteln)
      • Verbesserung der Ernährungsqualität und des Hygieneverhaltens von Kindern (z.B. Ausgewogene Ernährung, richtiges Händewaschen).

Resultat: Durch Vorsorgemaßnahmen entstehen überhaupt erst weniger Krankheiten.

  • In einkommensgenerierenden Maßnahmen, zum Beispiel:
    • Durch Projekte wie den Anbau von Pflanzen und die Züchtung von Tieren und
    • die Formierung und Operationalisierung von Spargruppen

Projektpartner: Stiftung Stay (Stuttgart), RUHEPAI (Kampala, Uganda)

Logo Stay

 

 

 

 

 

Was macht unser Projekt nachhaltig/ was macht unser Projekt unterstützenswert?

  1. Wir engagieren uns im Bereich Gesundheit. Gesundheit ist das höchste Gut eines Menschen und beeinflusst viele andere Aspekte, z.B. kann man im Krankheitsfall nicht zur Schule gehen bzw. die Konzentrationsfähigkeit ist stark beeinflusst. Wer nicht zur Arbeit gehen kann, hat eingeschränkte finanzielle Mittel zur Verfügung um sich eine gesunde Ernährung und Medikamente leisten zu können (=Teufelskreis).
  1. Unsere Durchführungsorganisation RUHEPAI ist eine Ugandische Organisation, die die lokalen Bedingungen kennt. Sie kümmert sich auch darum, dass das Projekt von Dorfältesten befürwortet und unterstützt wird. Außerdem sichern sie ein kontinuierliches Monitoring und Evaluation um Erfahrungen aus den Projekten in die weitere Planung einfließen lassen zu können.
  1. Wir investieren in Humankapital (in die Ausbildung von Gesundheitshelfern). Ein häufiger Kritikpunkt an Entwicklungsprojekten ist, dass vorrangig physische Infrastrukturen geschaffen werden, die leer stehen können, wenn nicht ausreichend Personal zur Verfügung steht. Wir gewährleisten, dass Personal ausgebildet ist und durch einkommensgenerierende Maßnahmen auch einen Lohn bekommt, der es Ihnen langfristig ermöglicht ihrer Arbeit nachgehen zu können. Durch das Training von Trainern wird Wissen kontinuierlich weitergegeben.
  1. Wir fokussieren uns auf die Grassroot-Ebene. Laut Ugandas Gesundheitsstrategie und Investment Plan 2010/11 – 2014/15 sind die Dorfgesundheitsteams die erste Verbindung zwischen den Gemeinden und staatlichen Gesundheitseinrichtungen.
  1. Unser Projekt baut auf bestehende Strukturen: Zusammenarbeit mit bestehenden Gesundheitsposten, dem Ugandischen Gesundheitsministerium und anderen Nichtregierungsorganisationen.

[1] Weltgesundheitsorganisation (WHO): http://www.who.int/countries/uga/en/

 

 

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